Zur 20. Auflage des Berliner City Cup, veranstaltet durch die #BerlinDragonboatCompany, seine WannSea Dragons und Spree Sisters Berlin e.V., haben es auch die KfRG Rostocker Seebären erstmalig zu dieser großen, traditionsreichen und top organisierten Regatta auf der Ruder- und Kanu-Olympiastrecke von 1936 im Südosten der Hauptstadt geschafft.
Dabei wollten wir uns ganz auf die Mixed-Klassen konzentrieren und die Strecken von 100m, 200m, 500m und 1.000m mit dem Standardboot in Angriff nehmen. Außerdem bot der Wettkampf die Möglichkeit unser Premier-Mixed-Smallboat für Venice2017 - ICF Dragon Boat Club Crew World Championships unter scharfen Bedingungen auf der 200m-Distanz einzufahren.
Minimale Zielsetzung bei einem sehr großen und in allen Leistungssegmenten gut aufgestellten Teilnehmerfeld war die Qualifikation für die A-Finals im Standardboot. Das Smallboat wollte und musste den Sieg auf den 200m anpeilen.

Samstag (100m und 200m)
Den Beginn machten die Kurzstrecken. Das Wetter hielt sich dabei so lala, worüber sich keiner beschweren konnte, denn die vergangenen Tage waren deutlich bescheidener. Im 100m Vorlauf musste mindestens der 4. Rang eingefahren werden, um sich fürs Halbfinale zu qualifizieren. Mit dem BeastBoat - DeMachdeburjer und den Uckerdrachen kein ganz leichter Lauf, aber wir starteten hellwach und konnten den ersten Rang vor den besagten Teams einfahren. Im Halbfinale änderte sich nichts am Modus. Mindestens Vierter werden gegen das BeastBoat, #NT60, die Speedform Dragons, die SVB Blue Bulls, die FreakShow Cottbus - Drachenboot Team, die Prenzlauer Uckerdrachen und die RUM-Paddler. Auch in diesem Lauf funktionierte alles reibungslos undwir flogen mit Bestzeit ins Finale. Dort rappelte es dann richtig im Karton. Neben dem BeastBoat kamen das All Sports Team Hannover und das Sportsteam Hamburg (Loveboat) als Favoriten auf den Sieg hinzu. Doch am Ende sollte es tatsächlich zum Sieg auf der kürzesten Strecke des Wochenendes genügen. Ein super Einstand in Berlin gegen renommierte Gegner.
Nach diesem Beginn ging es voller Elan auf die 200m. Im Vorlauf musste eine gute Zeit erpaddelt werden, um sich unter den besten 24 Teams zu platzieren, was die Quali für den #BerlinerPilsenerCup sichern würde. Dies gelang dann auch ohne größere Probleme mit dem Sieg im letzten Vorlauf. Im Halbfinale wollten wir uns über einen der ersten beiden Plätze für das A-Finale empfehlen. Auch die Rostocker Freunde der SVB Blue Bulls, das Greifswalder Arabros Drachenbootteam und das Team von #Eaglemountain kämpften mit uns um das Finalticket. Sehr souverän mit über einer Sekunde Vorsprung kletterten wir am Ende zusammen mit dem zweiten Rostocker Boot weiter auf der Leiter. Im A-Finale machten die #BloodyHedgehoges keine Gefangenen und gewannen den Lauf in beeindruckender Manier. Um Rang 2 wurde es ganz eng. Das BeastBoat - DeMachdeburjer ganz knapp vor den Seebären und vor dem All Sports Team Hannover. Zweiter Podestplatz des Tages. Vollste Zufriedenheit.
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Ein Eisen lag mit dem Smallboat noch im Feuer. Dieses musste sich zunächst über zwei Zeitläufe für das A-Finale qualifizieren. Das gelang mit zwei Siegen ohne Weiteres. Im A-Finale setzte man sich dann vor der Totenkopfbande - Rg, #Eaglemountain, dem Drachenbootverein ''Blues Brothers" Schwerin e.V. und dem Sportsteam Hamburg (Loveboat) auf die Spitze des Treppchens. Auch das Venedig-Boot erreichte somit sein Ziel.
Grund genug, um auf der Jubiläumsparty die Ergebnisse ausgiebig zu feiern.

Sonntag (1.000m und 500m)
Nach dem erfolgreichen Vortag änderten sich die Zielsetzungen nicht sonderlich. Auf 1.000m ist mit uns immer zu rechnen und auf 500m sind offene Potentiale kein Geheimnis. Auf den 1.000m, neben dem Sportsteam Hamburg (Loveboat), dem #NT50 und den #SCNAmaZoonasTurtles startend, sollte an der bestmöglichen Platzierung gearbeitet werden. Dabei kristallisierte sich ein Kopf-an-Kopf-Duell mit den Hamburgern heraus. Das Rennen schien sehr gut zu verlaufen, bis auf der 500m-Marke massive Seitenwellen eines passierenden Frachtschiffes die Laufteilnehmer ordentlich ins Schaukeln brachten. Egal! Sowas kann immer passieren. Mit der nötigen Coolness konnte das Boot wieder gefangen werden, um in den abschließenden Spurt einzutreten. Dabei setzten sich die alten Machdeburjer Haudegen im Ü50-Boot auf der Außenbahn durch. Rang 2 für die Seebären knapp vorm Sportsteam und den Neubrandenburgern. Die Zeit von 4:26,55 langte zum Gesamtrang 5. Glückwunsch an die Sieger.
Der Vorlauf auf den 500m hatte es dann in sich. Wollte man sich einen 500m-Lauf sparen, musste man den Lauf gewinnen, oder der schnellste 2. der Vorläufe sein. Gegen das All Sports Team Hannover, das Sportsteam Hamburg (Loveboat), #NT50 und die #ViennaDragons ein hartes Brett. Dennoch Rang zwei mit einer Hundertstel vor Hamburg. Lauf gespart, A-Finale gebucht!
Dieses, wie schon so oft an diesem Wochenende, hammerhart besetzt und die angedeuteten Potentiale zur Verbesserung offenlegend. Rang 4 hinter dem BeastBoat - DeMachdeburjer, die an dem Wochenende auf allen Strecken etwas mitnehmen konnten. Auch das All Sports Team Hannover und die Speedform Dragons zeigten uns die Grenzen auf, was jedoch zu verschmerzen ist, bietet die Saison doch noch einige Höhepunkte.


Fazit: Bei der ersten Teilnahme am CityCup konnten wir alle Ziele erreichen und sogar übertreffen. Mit den Siegen auf 100m (Standardboot) und 200m (Smallboat) sowie dem 3. Rang über 200m (Standardboot) und zwei Top5-Platzierungen auf den 1.000m und 500m kehren wir überglücklich heim ins schöne Rostock.
Dank gilt den Veranstaltern dieses vorzüglichen Events. Auf dass ihr auch die nächsten 20 Jahre dieses Spektakel auf die Beine stellen werdet. Wir werden in Zukunft weiter daran teilhaben.
Guter Sport mit der Prise Humor und Spaß, die ein gelungenes Paddelwochenende ausmachen.

   
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