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"Einen guten Sportler erkennt man an seinem Sieg. Einen großen Sportler erkennt man in seiner Niederlage." Dieses Zitat eines unbekannten Autors spricht Bände. Um es direkt vorwegzunehmen: Ohne es zu ahnen, waren die Seebären zu einem denkwürdig schönen Tag mit einem großen Team angereist.

Doch der Reihe nach. Viel wurde in den Wintermonaten von Erwartungen gesprochen. Von Erwartungen auf der Basis der stark verbesserten Physis vieler Teammitglieder…gerade auch im Hinblick auf die verschiedenen Deutschen Meisterschaften, welche das Team durch’s Jahr begleiten. Nach der Langstrecken-DM stand nun also, eine Woche vor dem schönen Wettkampf von Lübeck, ein Neuling auf dem Programm. Barracuda Beach, welch ein bissiger Name, sollte zum Gradmesser werden für den Beginn der Outdoorsaison. Im schönen Neustadt-Glewe hatten die Veranstalter einen kleinen, aber feinen Wettkampf ins Leben gerufen, welcher, wohl auch wegen eines üppigen Preisgeldes, von einigen Spitzenteams wie etwa dem WSAP Sportsteam Hamburg und den Blues Brothers aus Schwerin frequentiert wurde.

Trotz vieler fehlender Spitzenkräfte machte sich ein kleines Team verstärkt durch Niklas (dem hier noch einmal ein ganz besonderer Dank ausgesprochen gehört) mit Mölkky, Kubb und Volleyball im Gepäck auf, um erste Erfahrungen sowie eine Standortbestimmung im Bereich der Kurzstrecken dieser Saison zu erhalten und einfach einen schönen Tag zu verleben. 16 Mann Bootsbesatzung waren bei mindestens 4 Frauen pro Boot gefordert und diese Quote wurde in phänomenaler Manier erreicht: insgesamt 9 Frauen und 9 Männer (darunter eine Trommlerin und ein Wechsler) waren angetreten die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Sozusagen ein "fast"-Frauenboot…zumindest im Vergleich mit den anderen Spitzenteams.

Zerstreuung zwischen den Rennen beim Beach-Volleyball

Die Wintermonate sowie das Frühjahr standen für die KfRG Rostocker Seebären ganz im Zeichen der Langstreckenvorbereitung. Bis zu dreimal wöchentlich versammelten sich die Sportler zu den Einheiten, um dem Schietwetter und dem eigenen „Schweinehund“ zu trotzen. Ziel der Übung war die erfolgreiche Teilnahme an der 7. offenen Deutschen Drachenboot Langstrecken-Meisterschaft im fernen Saarbrücken. Die erste und letzte Beteiligung konnten wir im Jahr 2012 im heimischen Rostock verbuchen. Damals erreichten wir einen grandiosen dritten Rang bei der ersten Meisterschaftsteilnahme überhaupt. Nach strukturellen und personellen Umbrüchen sowie der Etablierung in einem neuen Verein (Kanufreunde Rostocker Greif e.V.) sprachen sich alle Mitglieder dafür aus, dass es in diesem Jahr endlich wieder an der Zeit sein sollte, größere Aufgaben in Angriff zu nehmen und sich dem Wettbewerb mit den besten Vereinsteams Deutschlands zu stellen. Es muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass die Vorbereitung auf eine nationale Meisterschaft ein erhebliches Mehr an Vorbereitung und Organisation erfordert. Wir danken unserer Teamführung für die mit Aufopferung und Herzblut geleistete Arbeit, um eine Teilnahme zu ermöglichen. Meldungen und Fristen, Kontakt zum Veranstalter und Verband, Anmietung eines Bootes, Unterkunft, Anreise, viele hundert Trainingskilometer, Testwettkampf und stete Motivation in der Vorbereitung standen vor der eigentlichen Herausforderung.

Mannschaftsfoto in den Polos der John-Brinckmann-Apotheke 

   

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