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Am Donnerstag wollte die Kurzsstrecke gemeistert werden und wieder erfolgte der Aufbruch zur Wettkampfstrecke vergleichsweise früh. Die Karten waren neu gemischt und im Vorlauf etablierten wir eine neue Methode der Ausrichtung des Bootes gegen den Wind...Paddel in den Grund stecken.
Ja, das funktioniert sehr gut. 


Der Vorlauf konnte routiniert gestaltet werden. Sieger und somit die direkte Qualifikation für das Halbfinale zur Mittagszeit. Auch der Rennplan konnte eingehalten werden und ein Großteil der Läufe startete pünktlich. So auch unser Halbfinale, bei dem wir erneut siegreich über die Ziellinie schossen und uns den Platz im Großen Finale redlich verdienten.


Halbfinale 2 sorgte für abwechslungsreiche Aktion. Ein Team brach aus der Bahn und rammte die Italiener von "The CORE" Canottaggio Sabaudia, die verständlicherweise Protest beim Veranstalter einlegten. Die Auswertung der Bilder dauerte sehr lang und blieb ergebnislos. Die fürs Finale qualifizierten Mannschaften fanden sich bereits am Marshallingzelt ein, um ihre jeweiligen Boote zu besetzen, der drohenden Ebbe noch zu entgehen und ein sauberes Finale zu gewährleisten, als noch immer keine Entscheidung zum Protest vorlag. Die konkrete Handhabe der Veranstalter beschränkte sich in diesem Falle auf die Verschiebung des Finallaufs...Rennen, um Rennen, um Rennen. 

Dann die unorthodoxe Entscheidung der Offiziellen. Das Finale wurde mit sieben, statt sechs Teams ausgefahren. "The Core" auf einer imaginären Bahn 7. Da steigt die Stimmung. In
diesem Moment tangierte uns das jedoch maximal peripher. Der Fokus lag schon auf dem bestmöglichen Rennen und der Tilgung der 500m. 
Erneut glänzte das Team am Start, der brachial auf das Flachwasser gebracht werden konnte. Das Gefühl auf der Strecke war gut, vor allem, wenn man die bereits ausführlich geschilderten Umstände auf der Strecke in Erwägung zieht.

Aber wie gut? Medaillengut? Total zerstört und ausgelaugt schleppten wir uns zurück zum Steg und von den an Land Verbliebenen kam dann die erlösende Nachricht.
2. Platz! Silber! Vizeweltmeister!

1. (2) GREENDRAGONS (GER) 56,51
2. (4) KFRG Rostocker Seebären (GER) 57,15
3. (5) Ruhrpottboot (GER) 57,24
4. (1) Малая флотилия - Mala Flotylyia (UKR) 57,67
5. (3) DZERZHINSKY CANOECLUB (RUS) 59,99
6. (6) Szegedi Sárkányhajó Egyesület (HUN) 1:03,09
7. (7) The CORE Canottaggio Sabaudia (ITA) 1:05,41

Wow, was für ein erlösendes Gefühl. Wir waren überglücklich. Mit den "GreenDragons" auf dem ersten Platz und dem "Ruhrpottboot" auf dem Dritten durften wir an einer deutschen Siegerehrung teilnehmen. In gelöster, aber nicht zu ausgelassener, Stimmung ging es zurück zu unserer
Unterkunft. Schließlich stand abschließend noch ein 2.000m-Rennen auf der Agenda. 
Wer uns verfolgt, hat sicher gemerkt, dass wir gerade an den etwas längeren Strecken einen Narren gefressen haben, auch wenn die Kurzen mittlerweile fast besser funktionieren.

   
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