Jährlich zieht es Drachenboot-Deutschland in eine seiner Hochburgen, wenn der Große Preis von Schwerin am Pfaffenteich ruft. Nach unserem letztjährigen Sieg auf der 1.000m-Strecke und dem hervorragenden 3. Rang auf den 200m zum Jubiläum hallte es einmal mehr, "Are you ready? Attention. Go!", über unsere schöne Landeshauptstadt.
Das Teilnehmerfeld aus 115 Booten in allen Klassen war traditionell erstklassig besetzt und sorgte schon im Vorfeld für Zungenschnalzer. 
Ob die FetteMotteBerlinDragonboatCompany, das Sportsteam Hamburg (Loveboat), SpojniaWarszawa, die Spreecoyoten oder die unzähligen anderen tollen deutschen und ausländischen Teams...wer sich etwas in der Szene auskennt, dem war klar, dass es keine Geschenke geben würde. Trotz der sportlichen Klasse geht es in Schwerin auch abseits der Rennstrecke immer heiß her und so trafen sich am Freitagabend schon viele Teilnehmer an der Festbühne des NDR 1 Radio MV, um Schweriner Regattaluft zu schnuppern und den ein oder anderen Klönschnack zu halten.

 

Sonnabend
Im dritten Vorlauf ging es schon relativ zeitig aufs Wasser. Ziel musste eine gute Zeit sein, um am Abend auf der 1.000m-Strecke so weit vorn wie möglich starten zu können. Im letzten Jahr gelang es uns die vorteilhafte Position 1 der Verfolgung perfekt auszunutzen. Die Addition der beiden Tagesläufe über 200m entschied zudem über die Einteilung in die beiden Klassen "Champion" und "Sport". Mit u.a. den #PreussenDrachen und LuckyPunch kein einfacher Lauf, aber sehr gut geeignet, um den Weg in den Wettkampf zu finden. Die Zeit von 48,27sec. stellte sich als Laufbestzeit heraus, was uns in die Karten spielte, jedoch nicht zu überschwänglichen Reaktionen führte, da man um die Qualität der Topgegner wusste, im entscheidenden Moment abzuliefern. 
Lauf 2 bescherte uns mit den Rostockern der SVB De Pierknüppels, der Hannoveraner BlackWave und den Ruderrekken wieder bekannte Rivalen und Gesichter. Mit 48,33sec. holten wir uns den Laufsieg und den sichern Einzug in die Champions-Klasse.
Wieder einmal durften wir die 1.000m-Verfolgung, die auf zwei parallelen 400m-Bahnen mit einer langen Wende ausgefahren wurde, von vorn beginnen. Wir erwischten einen guten Lauf, auf dem wir von den Spreecoyoten gejagt wurden, die 15 Sekunden nach uns auf die Strecke gingen. Mit dem Gefühl sich nicht geschont zu haben, war jedoch mit dem bloßem Auge zu erkennen, dass die Coyoten einige Meter gut gemacht haben mussten. Start und Wende liefen nicht optimal und kleine Fehler rächen sich bei der Qualität des Feldes. Die Siegerehrung würde Klarheit verschaffen. Unsere handgestoppte Zeit ließ jedoch erahnen, dass es nicht all zu schlecht für uns ausgehen sollte. Wir gratulieren allen Teams zur Leistung.

1.000m-Ergebnis
6. BerlinDragonboatCompany 04:16,43
5. SpojniaWarszawa 04:16,40
4. Sportsteam Hamburg (Loveboat) 04:15,96
3. Rostocker Seebären 04:14,67
2. FetteMotte 04:14,16
1. Spreecoyoten 04:11,10

Nachdem die Veranstalter ein flammendes Gemälde in den Mecklenburger Nachthimmel haben zaubern lassen, erreichte die Renn-Party an der großen Bühne ihren Siedepunkt und die Schweriner Clubszene machte im Anschluss noch einen guten Schnitt.

Sonntag
Der Sonntag führt die Paddler traditionell mit dem Zwischenläufen der beiden Hauptklassen aufs Wasser. Wir bekamen es mit den AmaZOOnasTurtles, den Ruderrekken, der BlackWave, den SVB The Black Sheeps und den KC Hameln Drachen zu tun und wollten über diesen Lauf dringend ins Halbfinale einziehen. Mit einer Zeit von 48,85sec. gelang uns dieses Unterfangen relativ sicher. 
Im Halbfinale stellten sich uns das Sportsteam Hamburg, die Uckerdrachen, die Spreecoyoten, die 'Blues Brothers Schwerin und das Arabros Drachenbootteam aus Greifswald in den Weg. Dieser Lauf gestaltete sich deutlich enger. Nach großem Kampf aller Teams zogen wir mit Rang 2 in das Große A-Finale ein. Dies gelang uns zum dritten mal in Folge und stellte die interne Zielsetzung sicher. Mit dem Halbfinale mussten wir am Ende auch sehr glücklich sein, denn im anderen Lauf wurde der Vorjahres-Zweite aus Warschau eliminiert. Eine Zeit von unter 47 Sekunden ließ erahnen, was im großen Finale abgefackelt werden sollte.
In diesem standen uns schlussendlich die FetteMotte, die BDC, die Spreecoyoten, die PreussenDrachen und das Sportsteam Hamburg (Loveboat) gegenüber. Es gab keine taktischen Spielchen mehr. Es wurde nur noch der Hebel auf den Tisch geknallt und alles abgebrannt, was nach zwei Tagen noch übrig war. Die Motte prügelte erneut eine 46er Zeit raus und auch die Berliner blieben nur knapp über der 47er Marke. Da wurde, wie prophezeit, abgeliefert. Eine gute Sekunde dahinter kam der Rest des Feldes ins Ziel und wir sind nicht unzufrieden mit unserem 4. Rang, auch wenn wir auf den letzten Podestplatz geschielt haben. Glückwünsche gehen nach Hamburg 

200m-Endergebnis.
1 FetteMotte 00:46,65
2 BerlinDragonboatCompany 00:47,09
3 Sportsteam Hamburg (Loveboat) 00:48,07
4 KfRG Rostocker Seebären 00:48,37
5 PreussenDrachen 00:48,46
6 Spreecoyoten 00:48,65

Wir beglückwünschen alle Platzierten Teams und Sportler. Besonders das mit einigen Seebären gespickte OPEN-Boot der Kanufreunde Rostocker Greif, unseres Vereins, zum Rang 2 sowohl auf der 1.000m-Strecke als auch auf den 200m. Zudem stiegen ein paar unserer Mädels gemeinsam mit den Hamburger Damen ins Boot und konnten die 1.000m Ladies-Konkurrenz für sich entscheiden und landeten auf den 200m auf Rang 2.

Abschließender und riesiger Dank einmal mehr gerichtet an die Veranstalter, Helfer, Förderer und Unterstützer dieser grandiosen Veranstaltung. Bis zum nächsten Jahr.

Besonderer Dank für die Unterstützung in dieser Saison
OSPA-Sportstiftung #wunscherfueller 
ST-Club Rostock 
Schiffsversorgung Rostock GmbH
Wärmeschutz Energie - Isoliertechnik Rostock GmbH
Piste Rostock

   
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