Mit neun Seebären reisten wir, nach einjähriger Pause, zum 11. neu.sw Incoor Cup nach Neubrandenburg. In den Klassen Mixed, Open und Ladies wollten wir uns mit dem überregionalen Teamfeld messen. Im Modus -jeder gegen jeden- startete der Wettkampf relativ entspannt zur Mittagszeit und die ersten Teams brachten das Wasser zum kochen. Die Mixed- und Open-Klassen teilten sich jeweils in zwei Gruppen, wobei besonders die uns für das Mixed-Team zugeteilte Gruppe mit sehr starken und spannenden Gegnern bestückt war. 

 

Das erste Rennen standen für unsere Seebären-Männer gegen die Webasto Heizer und die SCN-Icebreaker auf dem Programm. Nach einem schwerfälligen Start konnte der richtige Impuls gesetzt und das Boot in die richtige Richtung geschoben werden. So fuhren unsere Männer in beiden Rennen nach knapp nach 13 Sekunden ihre ersten Siege ein. 

Im ersten Rennen der Seebären-Frauen stand mit den Ladies der Red Hot Chili Päddler ein schwerer Gegner auf dem Plan. Beim Einstieg in das Boot war den Seebären-Frauen klar, dass wird entweder ein schnelles Rennen bei dem die Red Hot Chili Päddler das Rennen für sich entscheiden oder es wird ein langer, erbitterter Kampf. Die Frauen haben sich für die zweite Variante entschieden und konnten erst nach ganzen 1:49 Minuten die Damen der Red Hot Chili Päddler über die Ziellinie ziehen.

Nun stand auch das erste Rennen unseres Mixed-Teams an und mit AMBER Szczecin ein ziemlich starker Gegner auf dem Programm. Unser Seebären-Mix konnte gut gegenhalten, musste sich dann aber leider nach 41 Sekunden den Polen geschlagen geben. Vier Rennen später konnte sich unser Mixed-Team gleich noch einmal beweisen und die eine oder andere Seebären-Frau im Boot ihr Trauma gegen die Red Hot Chili Päddler bewältigen. Nach starken elf Sekunden konnte unser Seebären-Mix das Rennen für sich entscheiden.

Schlag auf Schlag folgten gleich zwei Rennen unserer Seebären-Ladies. Beide konnten in kürzester Zeit erfolgreich gewonnen werden (gegen SCN Icebreaker: 19 Sekunden; gegen HSG Ladies: 29 Sekunden).

Mit den Boatrunnern stand ein für uns unbekannter Gegner im dritten Open-Rennen auf dem Plan. Dieser konnte aber im bisherigen Verlauf des Wettkampfes durch starke Auftritte auf sich aufmerksam machen. Nach 43 Sekunden ehrgeizigem Kampf hieß der Sieger Boatrunner und unsere Männer verloren das Rennen. Nach nur kurzer Pause wurden wir vom selbigen Gegner im Mixed gefordert. Die Boatrunner setzten harte ersten Schlag zum Ertönen des Startsignals und der folgende Impuls sollte ausreichen, um es unserem Seebären-Mix nicht mehr zu ermöglichen diesen umzukehren. Somit gingen die drei Punkte nach grad mal 16 Sekunden leider wieder an den Gegner.

Es musste also ein Erfolgserlebnis her. Mit den Tollense Torpedos stand der nächste Gegner für unsere Seebären-Männer auf dem Programm. Mit einer der schnellsten Zeit des Wettkampftages pusteten unsere Männer den Gegner nach nur neun Sekunden förmlich aus der Halle und standen somit im Platzierungslauf um Platz 3.

Genau solch ein Rennen wünschten sich unsere Seebären-Frauen auch, doch mit den Ladies von AMBER Szczecin sollte den Frauen erneut ein starker Gegner erwarten. Beide Seiten konnten sich nach dem Start jeweils Vorteile erpaddeln, welche vom Gegner aber immer wieder ausgeglichen wurden. Erst nach einem Schwächemoment von AMBER Szczecin konnten unsere Frauen durch einen rhythmischen und kräftigen Schlag die polnischen Ladies nach 1:20 Minuten auf die richtige Seite ziehen und sicherten sich somit den Platz im Finallauf.

Das letzte Rennen der Vorläufe wurde von unserem Mixed-Team bestritten. Vom Start an verlief das Rennen etwas schwerfällig, da die Schlagreihen sich gegenseitig keinen Zentimeter schenkten und somit lautes Paddelgeklapper durch die Halle schallte. Doch durch einen zufälligen Geniestreich unseres rechten Schlagmannes (danke Schiffi ;-)), der seinem Gegenüber das Paddel aushebelte, welches im Boot landete, war der Weg geebnet unseren Schlag durchzusetzen, die Verwirrung des Gegners auszunutzen und das Rennen nach 24 Sekunden für uns zu entscheiden. Trotz dieses Erfolges reichte es nach den Vorläufen in Summe jedoch nur für das Platzierungsrennen um Platz 5. Dieses trat unser Mixed-Team nach kurzer Pause gegen die SOS Paddler vom Klinikum Neubrandenburg mit großem Siegeswillen und Motivation an. Bereits nach zehn Sekunden war das Rennen entschieden unser Seebären-Mix erpaddelte sich den 5. Platz in der Gesamtwertung.

Ebenso festentschlossen traten unsere Seebären-Männer das Rennen um Platz 3 an und wollten sich unbedingt den Platz auf dem Treppchen sichern. Groß war die Freude, als dies bereits nach 21 Sekunden gelungen war und die Stirne-Männer sich geschlagen geben mussten.

Unsere Seebären-Frauen wollten dem Wettkampftag im Finale nun noch die Krone aufsetzen. Mit den Ladies des Red Hot Chili Päddler stand ihnen jedoch ein bekannter Gegner bevor. Wie schwer es jedoch wirklich wird, sollte den Frauen erst nach 3:36 Minuten bewusst werden. Bereits nach den ersten Schlägen zogen die Red Hot Chili Päddler die Seebären-Frauen zu sich und unsere Mädels mussten von Beginn an ihren rhythmischen Schlag beibehalten, um nicht die Tröte des Aus-Signals wahrnehmen zu müssen. Nach nicht mal einer Minute tobte die Halle und alle am Rand stehenden Seebären und Mitstreiter der gegnerischen Teams feuerten das Rennen unter lautem Beifall und Gejubel an. Nach einer Minute folgte die zweite Minute…und nach der zweiten Minute folgte die dritte Minute. Der Paddelrhythmus und auch die Kraft der Red Hot Chili Päddler-Ladies ließ nach und unsere Frauen konnten wieder einige Zentimeter gutmachen. Leider schwanden jedoch auch die Kräfte unserer Mädels und somit verloren sie den erbitterten Kampf und der erste Platz ging nach 3:36 Minuten an die Ladies der Red Hot Chili Päddler. Dies war wohl das längste Rennen, welches wir Seebären während eines Indoor Cups je gepaddelt sind. Getreu dem Motto „Mehr fürs Geld“ kämpften unsere Seebären-Frauen insgesamt 7:30 Minuten während des Wettkampftages auf dem Wasser.

Im Open konnte sich AMBER Szczecin gegen die Boatrunner durchsetzen. Im Mixed Finale wollte Das Brot ihren Titel und somit den Wanderpokal verteidigen. Dies gelang ihnen jedoch nicht und sie mussten sich gegen die Boatrunner bereits nach elf Sekunden geschlagen geben.

Es folgte zum Abschluss der Spaßwettkampf, bei dem ein Mitglied des jeweiligen Teams in einem Schwimmreifen mit Hilfe eines Paddels die 25 Meter im Schwimmbecken zurücklegen musste. Da bei den Seebären auf Spaß gleich Ehrgeiz folgt, entschloss sich unser Teamkapitän die Bürde auf sich zu nehmen. Mit einem grazilen Sprung in den Schwimmreifen startete unser Kapitän, bis in die Haarspitzen motiviert, in den Spaßwettkampf. Erst zur Siegerehrung erfuhren wir die Platzierung. Der erste Platz ging an…die Rostocker Seebären! Damit bescherte unser Kapitän uns nicht nur einen weiteren Platz auf dem Treppchen, sondern zudem einen prallgefüllten Karton mit allerlei Süßigkeiten und Leckereien (danke Schiffi ;-)). Das Kaffeekränzchen am Sonntag war somit gesichert.

Für diese wieder einmal tolle Veranstaltung und den reibungslosen Ablauf bedanken wir uns bei dem Veranstalter.

 

   

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